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Die Gruppe am Dorfbrunnen |
Mittlerweile hat die Fohlenbesichtigungstour des Reitvereins Ladbergen Tradition. Auch die 5. Fohlentour am vergangenen Donnerstag fand unter reger Beteiligung vor allem der ganz jungen Nachwuchsreiter und -reiterinnen statt. Mit über 30 Vereinsmitgliedern und Freunden der Reiterei begann die Tour am Treffpunkt evangelische Kirche in Ladbergen. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto am Dorfbrunnen bestieg man die Fahrräder und los ging es durch die wunderbare westfälische Frühlingslandschaft. Das Wetter war wie bestellt, die Sonne schien und ein leichter Wind sorgte für die nötige Abkühlung
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Stutfohlen von Lordanos aus einer |
Die Route führte zunächst vorbei am Flughafen auf den Zuchtbetrieb von Heinz Josef Beermann. Im Schatten der großen Bäume auf dem Anwesen gab es kühle Getränke und natürlich süße Kleinigkeiten für Groß und Klein. Der Züchter konnte in diesem Jahr zwei Fohlen präsentieren. Ein vielversprechendes Stutfohlen von Lordanos aus einer Rafael/Larome-Stute, Anfang Mai geboren. So jung und schon so stolz!
Auch das zweite Paar, ein typvolles Hengst-Fohlen von Contendro aus einer Cicero/Lord-Mutter, gerade mal 14 Tage alt, lässt Gutes im Springparcour erwarten.
Nach der Präsentation durften Fohlen und Mütter auf die weitläufige Weide zu den übrigen Pferden. Mit atemberaubender Schnelligkeit fegten die jungen Fohlen neben ihren Müttern über die Weiden; ein herrlicher Anblick. Dabei hoffte man immer, dass die Jungtiere auch den Zaun auf der anderen Seite erkennen und rechtzeitig bremsen.
Mit diesen Bildern von den Youngstern und einem kurzen Blick auf den Nachwuchs aus dem vergangenen Jahr, setzte sich die Gruppe der Radler wieder in Bewegung.
Weiter ging die Fahrt zurück über den Kanal mit seinem blau-grün schimmernden Wasser in Richtung Telgter Damm, vorbei an grünen Wiesen, beschattenden Wallhecken und plätschernden Bächen zu Familie Fiegenbaum.
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Herward präsentiert sein Stutfohlen |
Die jüngsten Teilnehmer begeisterten sich sehr für das temperamentvoll, springende Fohlen neben seiner Mutter. Alle drei Fohlen, die heute zu besichtigen waren, lassen vermutlich bei Springreitern Vorfreude auf ihre zukünftigen Springpferde aufkommen.
Nach dieser ausgiebigen Pause begaben sich die Radler auf die letzte Etappe der rund 20 km langen Fohlentour. Bei Ankunft an der Ladberger Vereinshalle, war der Grill bereits angeheizt. Bei Grillwürstchen und wohlverdientem Bierchen wurde nochmal über Fohlen, Stuten, Hengste und die sonstigen Themen der Pferdezucht diskutiert. Das war ein gelungener Ausklang der diesjährigen Ladberger Fohlentour.
Edda Hübert
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